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Kann das Regierungspräsidium helfen?
Um einen "Schnellschuss" in Sachen Verschüttung des Rosensee-Areals zu verhindern, wende ich mich an das Regierungspräsidium Karlsruhe als Höhere Naturschutzbehörde. Das entsprechende Anschreiben kann hier eingesehen werden.
Auf der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner habe ich zuvor gelernt, dass das Thema Naturschutz seit 2011 nicht mehr in den Aufgabenbereich des Umweltministeriums (Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft) fällt. Vielmehr ist aktuell das Landwirtschaftsministerium (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz) zuständig.
Im Gespräch mit Ministerialdirektor Reimer wurde mir letztendlich der Weg zum Regierungspräsidium gewiesen. Auf dessen Website fällt mir erstmals die Artenvielfalt im Großen Landeswappen auf - ich hoffe das gleiche gilt auch weiterhin für unser Biotop!
Auf der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner habe ich zuvor gelernt, dass das Thema Naturschutz seit 2011 nicht mehr in den Aufgabenbereich des Umweltministeriums (Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft) fällt. Vielmehr ist aktuell das Landwirtschaftsministerium (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz) zuständig.
Im Gespräch mit Ministerialdirektor Reimer wurde mir letztendlich der Weg zum Regierungspräsidium gewiesen. Auf dessen Website fällt mir erstmals die Artenvielfalt im Großen Landeswappen auf - ich hoffe das gleiche gilt auch weiterhin für unser Biotop!
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Naturschutz
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Ein niederschmetterndes Gutachten?
"Einst vom Landratsamt als hochwertiges Biotop eingeschätzt, habe ein „niederschmetterndes Gutachten“ ergeben, dass das rund vier Hektar große Gelände nicht schützenswert sei, so Bürgermeister Karlheinz Oehler." Mit diesem Satz leitet die Pforzheimer Zeitung am 7.8.2013 ihren Bericht zur Situation bezüglich des Rosensees ein.
Vertreter von Naturschutzorganisationen wie dem NABU Pforzheim und dem OGBW zeigen sich erstaunt, als ich Ihnen diese Information weitergebe. Denn dort, wo die Natur über längere Zeit hinweg sich selbst überlassen wird, findet schon zwangsläufig die eine oder andere seltene und damit schützenswerte Tier- und Pflanzenart ihre biologische Nische, die sie sonst in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft nicht findet.
Mit dem ehemaligen Todesstreifen liefert mir die Bereichsleiterin im Landratsamt (Amt für Baurecht und Naturschutz) selbst ein schönes Beispiel für die Selbstheilungskräfte der Natur, wie sie auch in der ehemaligen Tongrube in Wiernsheim/Pinache zu finden seien. Einige Telefonate später ist aber klar, dass der Antrag auf Unter-Schutzstellung tatsächlich negativ beschieden und damit die Aufschüttung des Areals beschlossene Sache ist.
So der aktuelle Status, der eine Reihe neuer Fragen aufwirft:
- Ist der Rosensee tatsächlich nur ein ökologischer Scheinriese?
- Waren die von mir beobachteten Zauneidechsen und Kröten nur Fata Morganen?
- Gehören die Sichtungen von Eisvögeln und Bienenfängern nur ins Reich der Märchen und Sagen?
Monokultur statt Artenvielfalt?
"Ehemalige Tongrube Wiernsheim/Pinache" unter diesem sperrigen Namen vermutet wohl kaum jemand ein so schönes Fleckchen Erde, wie es sich in der Enzkreis-Gemeinde zwischen landwirtschaftlichen Flächen findet. Deshalb ist es für mich schon lange der Rosensee - in Anlehnung an den angrenzenden Rosen-Hof.
Nun geht es nur noch um Wochen, dann soll mit der Aufschüttung und Einebnung des rund 6m tiefen Gewässers und der angrenzenden Flachwasserzone begonnen werden. Am Ende sollen sich dort statt Schilf und Wildgräsern wieder Mais und Weizen in Monokultur im Wind wiegen.
Das kommt einem Todesurteil für die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt gleich, die sich dort seit dem Ende des Tonabbaus durch die Ziegelwerke Mühlacker (heute Wienerberger AG) vor mehreren Jahren angesiedelt hat.
Laut eines von der Gemeinde beauftragten Gutachtens befinden sich darunter aber erstaunlicherweise keine besonders schützenswerten Arten. Entsprechend wurde der gestellte Schutzantrag von der niederen Umweltbehörde beim Landratsamt Enzkreis negativ beschieden.
Da die Eigentümer auf die "Re-Kultivierung" pochen und Kauf- sowie Tauschangebote der Gemeinde abgelehnt haben, haben die Gemeindeverwaltung und der ehemalige Pächter und Betreiber der Tongrube nun resigniert und treiben die Zuschüttung voran.
Hoffentlich nicht nur ich frage mich:
Nun geht es nur noch um Wochen, dann soll mit der Aufschüttung und Einebnung des rund 6m tiefen Gewässers und der angrenzenden Flachwasserzone begonnen werden. Am Ende sollen sich dort statt Schilf und Wildgräsern wieder Mais und Weizen in Monokultur im Wind wiegen.
Das kommt einem Todesurteil für die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt gleich, die sich dort seit dem Ende des Tonabbaus durch die Ziegelwerke Mühlacker (heute Wienerberger AG) vor mehreren Jahren angesiedelt hat.
Laut eines von der Gemeinde beauftragten Gutachtens befinden sich darunter aber erstaunlicherweise keine besonders schützenswerten Arten. Entsprechend wurde der gestellte Schutzantrag von der niederen Umweltbehörde beim Landratsamt Enzkreis negativ beschieden.
Da die Eigentümer auf die "Re-Kultivierung" pochen und Kauf- sowie Tauschangebote der Gemeinde abgelehnt haben, haben die Gemeindeverwaltung und der ehemalige Pächter und Betreiber der Tongrube nun resigniert und treiben die Zuschüttung voran.
Hoffentlich nicht nur ich frage mich:
- Kann das wirklich sein?"
- Wie passt sowas ins rot-grün-regierte Öko-Musterländle, in dem anderweitig viel Geld und Energie für Umweltschutzprojekte verwendet wird?
- Müssen Tiere und Pflanzen erst vom Aussterben bedroht sein, bevor Sie besonderen Schutz genießen?
- Gibt es wirklich keine gütliche Regelung, die den Anforderungen der Eigentümer, der Einwohner und der Schutzes von Flora und Fauna gerecht werden könnte?
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